Schrecklicher Fund vor Babyklappe: Noch keine Spur von Eltern des toten Säuglings
Die Ermittler hoffen, dass Zeugen das Frotteetuch, in das der Junge gewickelt war, wiedererkennen, sagte ein Polizeisprecher. Der vermutlich höchstens anderthalb Tage alte Junge war am Mittwoch von einem Mitarbeiter des Friederikenstifts in der Nähe der Babyklappe entdeckt worden. Die Ärzte konnten nur noch den Tod des Säuglings feststellen.
Verhungert oder erfroren - Todesursache noch nicht bekannt
Eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion ergab den Angaben zufolge, dass der Junge erst dieses Jahr zur Welt gekommen ist. Die Nabelschnur sei noch nicht abgetrennt gewesen. Der Säugling sei verhungert oder erfroren. Die exakte Todesursache habe sich nicht feststellen lassen. Es gebe jedoch keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung.
Bislang habe sich auch nicht klären lassen, ob das Kind bereits tot abgelegt wurde oder erst später starb, sagte der Sprecher. Die Babyklappe sei versiegelt worden. Spezialisten der Polizei sollen überprüfen, ob sie einwandfrei funktioniert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unterdessen wegen fahrlässiger Tötung.
Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung
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Die Ermittler hoffen nach der Veröffentlichung mehrerer Fotos auf Hinweise auf die Eltern des toten Säuglings. Auf den Fotos sind verschiedene Textilien zu sehen, die bei dem Jungen gefunden wurden. Auch sollten sich Zeugen bei der Polizei melden, die Frauen kennen, die kürzlich noch hochschwanger gewesen seien und nun kein Kind hätten, sagte der Polizeisprecher. (ut/ddp/dpa)
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