Archive for December, 2007

Börse: 2008 wird das Jahr der Kursschwankungen

Monday, December 31st, 2007

Das Jahr geht zu Ende, ein neues beginnt – Zeit, Bilanz zu ziehen. Unternehmen machen Inventur, Chefs stellen Zielerreichungspläne mit ihren Mitarbeitern auf, und Investoren versuchen abzuschätzen, was das neue Jahr an den Finanzmärkten so bringen wird.

Wie immer sind die Prognosen der meisten Analysten sehr optimistisch. Sie sagen weiter wachsende Gewinne voraus, steigende Aktienkurse und so weiter. Diese Kolumne will keine exakten Punktprognosen wagen, die vorhersagen würden, wo die wichtigsten Börsenindizes zur Jahresmitte oder Jahresende stehen. Solche Vorhersagen werden meist gerne zur Kenntnis genommen. Für Investoren sind sie zwar nur von begrenztem Nutzen, doch sie scheinen etwas Sicherheit in eine unsichere Zukunft zu bringen und vermitteln den Anlegern dadurch die Illusion, die weitere Entwicklung der Börsen im Griff zu haben.

Kontrollillusion nennt das die Behavioral Finance. Sie entsteht, wenn der Anleger seine Erwartungen an den Vorhersagen anderer ausrichtet. Treffen die Prognosen ein, fühlt er sich gut – entwickeln die Märkte sich aber anders als gedacht, kann er sich damit trösten, dass andere Investoren ebenso falsch lagen.

Solchen Trost bieten wir an dieser Stelle nicht. Stattdessen beschreiben wir, wie schon zum vergangenen Jahreswechsel, einige Szenarien für das kommende Jahr, die wir für wahrscheinlich halten. Das kann den Investoren Impulse geben, mehr nicht – denn kein Anleger soll von der Pflicht befreit werden, sich selbst zu überlegen, was er vom kommenden Jahr erwartet.


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Eine Gefahr, die im kommenden Jahr droht: Die USA könnte in eine Rezession schliddern. Wahrscheinlich ist, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) dann weiter die Zinsen senkt und die Europäische Zentralbank (EZB) sich im Laufe des Jahres zögerlich anschließt. Eng damit verbunden sind die Zweitrundeneffekte der Hypothekenkrise. Unter anderem entscheiden sie darüber, wie schwer die Rezession ausfallen wird, denn je schneller solche Zweitrundeneffekte auftreten, desto weniger Zeit haben die Unternehmen, sich auf sie einzustellen, und desto heftiger werden sie sich auswirken.

In Deutschland herrscht derzeit eine sehr pessimistische Grundhaltung, was die Konjunktur angeht. Mögliche Überraschungen sehen wir deshalb, wie schon vor einem Jahr, auf der positiven Seite. Eine Rezession in den USA wird sich selbstverständlich negativ auswirken, doch gerade in Deutschland ist die Binnennachfrage stabiler als vor wenigen Jahren, und die Arbeitslosenzahlen sinken. Das stellt den Aufschwung hierzulande auf eine breitere Basis.

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Niederbayern - Blutbad unter Brüdern

Monday, December 31st, 2007

Als ihm seine Brüder die Tür nicht öffneten, wurde ein Mann in Niederbayern stutzig. Er alarmierte die Polizei, der sich ein Bild des Grauens bot. Die Polizei fand die blutüberströmten Leichen zweier Brüder in ihrem Haus in Ergolding bei Landshut. Nach den derzeitigen Erkenntnissen hat ein 51-Jähriger zunächst seinen badenden Bruder mit einem Hammer erschlagen und sich dann selbst mit mehreren Messerstichen getötet, teilte die Polizei am Montag mit. Das Blutbad hatte sich vermutlich bereits kurz vor Weihnachten ereignet.

Überquellender Briefkasten

Ein weiterer Bruder der beiden alarmierte am Sonntag die Polizei, als ihm niemand die Tür öffnete. Da das Haus beleuchtet war und der Briefkasten überquoll, befürchtete der Mann, dass seinen beiden Brüdern etwas passiert sein könnte. Als Polizei und Feuerwehr die Tür öffneten, bot sich ihnen eine grausige Szene. Der 51-Jährige lag blutüberströmt im Hausflur, den zweiten Mann fanden sie im Bad. Ein Motiv für die Tat ist bisher nicht erkennbar. flf/dpa  

Transfers - Andreas Hinkel wechselt zu Glasgow

Monday, December 31st, 2007

Fußball-Nationalspieler Andreas Hinkel hat seinen Wechsel vom FC Sevilla zu Celtic Glasgow bestätigt. Um den 25-Jährigen waren auch deutsche Clubs bemüht. Andreas Hinkel wechselt von der Bank des FC Sevilla aufs Spielfeld von Celtic Glasgow Sevilla und Glasgow hätten eine Einigung über einen sofortigen Transfer erzielt, sagte er nach Presseberichten in der südspanischen Metropole. Details wollte er jedoch nicht verraten. Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen, erklärte der Verteidiger, um den sich auch Borussia Dortmund und der VfL Wolfsburg bemüht hatten. „Alles hier ist gut: Der Verein, die Spielerkollegen, die Mannschaft. Aber es ist nicht gut, ständig auf der Bank zu sitzen. Ich muss spielen“, kommentierte Hinkel seinen Wechsel. Hinkel bestätigte auch, dass er sich bereits einem Medizincheck beim schottischen Meister unterzogen hat. ZUM THEMA Fußballstars:
Die europäischen Top-Transfers Die Transfersumme soll Medienberichten zufolge bei rund 2,8 Millionen Euro (2,1 Millionen Pfund) liegen. Hinkel war im Juni 2006 vom VfB Stuttgart in die spanische Primera División gewechselt, hatte sich in Sevilla aber nie durchgesetzt. Bei Celtic könnte der 17-malige Nationalspieler bereits am 2. Januar im Derby gegen die Rangers auf dem Platz stehen. gs/dpa  

US-Präsidentenwahl - Bloomberg knickt offenbar ein

Monday, December 31st, 2007

Das Rennen um die US-Präsidentschaft ist so offen wie lange nicht mehr. In beiden Lagern hat sich bereits eine Spitzengruppe vom Rest der Bewerber abgesetzt. Nun liebäugelt in Michael Bloomberg angeblich ein prominenter Parteiloser mit einer Kandidatur. Michael Bloomberg, Bürgermeister von New York Der New Yorker Bürgermeister und Milliardär bereitet sich nach Informationen der „New York Times“ vom Montag offenbar doch auf eine Kandidatur als US-Präsidentschaftskandidat vor. Trotz bisheriger Bekundungen Bloombergs, sich nicht am Rennen ums Weiße Haus zu beteiligen, hätten seine Mitarbeiter einen Wahlkampf für ihn als parteilosen Kandidaten in die Wege geleitet.

Die Entscheidung über eine Teilnahme dürfte zwar frühestens Ende Februar fallen. Doch Bloombergs Mitarbeiter arbeiteten schon jetzt an einer umfassenden Strategie, damit der Wahlkampf dann unverzüglich starten könne, berichtete die Zeitung weiter. In privaten Gesprächen habe Bloomberg sein Interesse an einer Kandidatur bekundet. ZUM THEMA USA:
Clinton meistbewunderte Frau US-Wahl:
Obama und Clinton in Umfrage gleichauf Bush-Nachfolge:
Zeitung gibt Wahlempfehlung ab Milliardär für gemäßigtere Positionen

Die Weichen für ein Antreten Bloombergs könnten bereits bei einem überparteilichen Treffen ehemaliger Senatoren und anderer politischer Schwergewichte am nächsten Sonntag gestellt werden. Bei den Gesprächen an der Universität von Oklahoma wollen die Teilnehmer, darunter auch Bloomberg, die Kandidaten der zwei großen Parteien auffordern, die politische Kluft zwischen ihnen zu überwinden und gemäßigtere Positionen einzunehmen, um die „großen Probleme“ des Landes zu lösen.

Sollte der Appell in den folgenden Wochen jedoch auf taube Ohren stoßen, so würden die Teilnehmer des Oklahoma-Treffens Bloomberg zu einer Kandidatur drängen, sagte der ehemalige Senator und heutige Direktor der Universität von Oklahoma, David Boren, der „New York Times“.

Bloomberg ist Gründer des gleichnamigen Medienkonzerns. Der Milliardär war zunächst Mitglied der Demokratischen Partei, wechselte für den Wahlkampf zum New Yorker Bürgermeister dann aber zur den Republikanern. Im Juni erklärte sich Bloomberg schließlich für unparteilich. jba/Reuters  

Post: Das Briefmonopol fällt zum Jahreswechsel

Monday, December 31st, 2007

Der Mindestlohn fьr Briefzusteller ist auf dem Weg, der kriselnde Postkonkurrent Pin in der Hand eines Sanierungsexperten. In den vergangenen Wochen ist der Anlass der ganzen Aufregung fast untergegangen: Am 1. Januar endet das Briefmonopol der Deutschen Post. Es ist kein Big Bang,wohl aber der Beginn einer neuen Дra. Was wird sie dem einzelnen Bьrger und der ganzen Volkswirtschaft bringen?
Zehn Antworten

Wieso fдllt das Briefmonopol?

Seit einem Beschluss auf europдischer Ebene, der Mitte der Neunziger fiel, цffnen die Mitgliedsstaaten schrittweise ihre Postmдrkte. Es geht um jдhrlich rund 90 Milliarden Euro Umsatz. Bei Paketen herrscht bereits voller Wettbewerb, auch der Briefmarkt steht in Teilen offen. Am 1. Januar fдllt in Deutschland die letzte Grenze: Dann darf nicht mehr nur die Deutsche Post Briefe bis 50 Gramm transportieren – diese machen 75 Prozent des gesamten Briefaufkommens aus. Noch bis in den Sommer hinein hatte die Deutsche Post fьr eine Verlдngerung des Briefmonopols geworben. Damit war sie schon einmal, im Jahr 2001, erfolgreich gewesen, doch diesmal konnte sie sich nicht durchsetzen.

Herrscht jetzt in ganz Europa Wettbewerb?


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Nein. Nach langem Gezerre einigten sich Europas Regierungen im Herbst darauf, dass die Mehrzahl der Mitgliedslдnder ihre Postmдrkte erst im Jahr 2011 vollstдndig цffnen muss. Elf Staaten, vor allem aus Osteuropa, dьrfen damit sogar bis zum Jahr 2013 warten. Deutschland zдhlt somit zu den Vorreitern. Schon liberalisiert sind die Mдrkte in GroЯbritannien, Schweden und Finnland. In den Niederlanden sollte das Monopol am 1. Januar fallen; unter Verweis auf den Mindestlohn in Deutschland – der auch die deutsche Tochter des nationalen Anbieters TNT trifft – kьndigte die Regierung aber an, die Цffnung zu verschieben.

Wird nun wie beim Telefonieren alles billiger?

Jein. Ьber alle Tarife hinweg und gegen den europдischen Trend sind die Preise in Deutschland laut Bundesnetzagentur seit 2002 um fьnf Prozent gefallen. Doch Vorsicht: Die Porti fьr Otto Normalversender »bleiben stabil«, so die Deutsche Post. Ein Standardbrief wird bei ihr weiter 55 Cent kosten. Eine Garantie ist das indes nicht. Experten wie der Unternehmensberater Horst Manner-Romberg erwarten, dass ein durchschnittlicher Privathaushalt in fьnf Jahren sogar 50 Prozent mehr fьr seine Post zahlen muss. Hier und da kцnne jedoch starker Wettbewerb das Gegenteil bewirken: »Es wird Regionen geben, wo die Preise fьr Privatkunden sinken werden.«

Klarer fдllt die Antwort fьr Geschдftskunden aus. Sie – nicht Otto Normalversender – sorgen fьr 85 Prozent aller Briefsendungen und dьrfen mit krдftigen Preissenkungen rechnen. Ein Indiz: Die Porti fьr Pakete oder Postzustellungsauftrдge der Behцrden – dort herrscht Wettbewerb – sind um teilweise 50 Prozent gefallen. Дhnliches hдlt die Monopolkommission »in allen Bereichen« des Briefmarktes fьr mцglich. Unabwendbar scheint ein Mehr an Unьbersichtlichkeit: »Die bequemen Zeiten, in denen es einen Anbieter mit einer Preisliste gab, sind vorbei«, so Manner-Romberg.

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MP3-Links - Plattenfirmen scheitern an Suchmaschine

Monday, December 31st, 2007

Kostenlose Musikstücke in den Suchergebnissen: Universal, EMI, Warner, Sony BMG verloren erneut gegen die populärste Suchmaschine in China. MP3-Suche in der chinesischen Suchmaschine Baidu Wie die chinesischen Medien berichteten, urteilte der Hohe Gerichtshof in Peking, dass die Suchmaschine Baidu die Autorenrechte der großen Musikkonzerne nicht verletzt.

Die vier großen Plattenfirmen Universal, EMI, Warner, Sony BMG hatten 2005 geklagt, weil Baidu nach ihrer Auffassung 137 Musikstücke kostenlos zur Verfügung stellte. Dafür verlangten sie 1,67 Millionen Yuan (rund 150 000 Euro) Schadenersatz und eine öffentliche Entschuldigung. ZUM THEMA Neues Urheberrecht:
Was man kopieren und herunterladen darf Interview:
„Tauschbörsen werden intensiv überwacht“ Datenspeicherung:
Keine Waffe für Musikbranche Die Vertreter Baidus machten den Berichten zufolge vor Gericht geltend, dass die Website lediglich Links herstelle. Bereits im November hatte ein Pekinger Gericht die Klage in erster Instanz abgewiesen, daraufhin waren die Unterhaltungsfirmen in die Berufung gegangen.

Baidu ist in China die am meisten genutzte Suchmaschine, die von rund drei Viertel der Internetsurfer verwendet wird. Der Weltmarktführer Google kommt nach einer Studie des Internet-Informationszentrums in China dagegen auf weniger als 15 Prozent. avs/AFP  

Hitzfeld - Treffen mit den Schweizern

Monday, December 31st, 2007

Medienberichten zufolge hat sich Noch-Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld zwischen den Feiertagen mit dem Delegierten der Schweizer Nationalelf Ernst Lämmli getroffen. Im Blickpunkt: Ottmar Hitzfeld Gegenüber „Bild“ bestätigte Lämmli das Treffen, bezeichnete es aber als „unverbindliches Gespräch unter alten Bekannten“. Man kenne sich seit 25 Jahren. Hitzfeld werden seit geraumer Zeit Ambitionen auf den Trainerposten bei der Schweizer Nationalmannschaft nachgesagt. Dazu Lämmli: „Ottmar will im Januar erst mit Bayern reden“. Danach werde man sicher von ihm hören. Hitzfeld selbst hatte zuletzt angekündigt, dass er im Januar eine Erklärung bezüglich seiner Zukunft abgeben wolle. ZUM THEMA FC Bayern:
Weihnachtsfest statt Schicksalsspiel FC Bayern:
Im Torrausch zum Gruppensieg FC Bayern:
Hitzfeld mahnt zur Ruhe Bundesliga:
Bayern quält sich zur Herbstmeisterschaft Sein Vertrag mit dem FC Bayern endet 2008. gs  

Datenschutz: Gegner der Datenspeicherung reichen Verfassungsbeschwerde ein

Monday, December 31st, 2007

Die Beschwerde richtet sich gegen die sechsmonatige Speicherung aller Telekommunikations-Verbindungsdaten. Wie die Initiatoren mitteilten, haben rund 30.000 Menschen einen Rechtsanwalt mit der Verfassungsbeschwerde beauftragt. Der Antrag sei allerdings zunächst von acht so genannten Erstbeschwerdeführern eingereicht worden, darunter ein Rechtsprofessor, ein Publizist und ein Strafverteidiger.

Nachdem das von der großen Koalition beschlossene Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung im Bundesgesetzblatt verkündet worden sei, habe der Berliner Rechtsanwalt Meinhard Starostik die Beschwerde eingereicht, hieß es. In der über 150-seitigen Beschwerdeschrift werde auch beantragt, die Datensammlung wegen “offensichtlicher Verfassungswidrigkeit” durch eine einstweilige Anordnung sofort auszusetzen.

Zur Begründung hieß es, das Gesetz stelle einen gravierenden Eingriff in die Grundwerteordnung des Rechtsstaates dar, das Verhalten von 80 Millionen Bundesbürgern ohne jeden Verdacht einer Straftat aufzeichnen zu lassen. “Sensible Kontakte” könnten nur noch durch persönliche Treffen abgewickelt werden oder müssten insgesamt unterbleiben, hieß es. Mit der unbefangenen Kommunikation gehe “die unverzichtbare Grundvoraussetzung eines demokratischen Staatswesens” verloren.

Bundespräsident Köhler hat das Gesetz bereits unterzeichnet

Dem neuen Gesetz zufolge werden Telekommunikationsdienstleister ab 2008 dazu verpflichtet, zur Bekämpfung von Terrorismus und Kriminalität die Daten ihrer Kunden sechs Monate lang zu speichern. Festgehalten werden Rufnummer, Beginn und Ende der Verbindung, Datum und Uhrzeit sowie bei Handy-Telefonaten und SMS auch der Standort des Benutzers. Bundespräsident Horst Köhler hatte das Anfang November vom Bundestag beschlossene Gesetz Ende Dezember unterzeichnet.


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Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung als Initiator der Verfassungsbeschwerde ist nach eigenen Angaben ein Zusammenschluss von Bürgerrechtlern, Datenschützern und Internet-Nutzern, der sich für eine freie und offene Gesellschaft einsetzt. (smz/ddp/dpa/AFP)

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Lebenslauf - Nicht jedes Ehrenamt ist ein Pluspunkt

Monday, December 31st, 2007

Manche Arbeitgeber legen großen Wert auf ehrenamtliches Engagement ihrer Mitarbeiter in der Freizeit. Trotzdem sollten sich Bewerber gut überlegen, ob sie in ihrem Lebenslauf um jeden Preis Angaben über freiwillige Tätigkeiten machen möchten. In der Regel zeigt ein Ehrenamt, dass der Bewerber privat zupacken kann “Ein Ehrenamt ist nicht immer ein Pluspunkt. Unter Umständen kann man sich mit dessen Preisgabe auch ins Aus manövrieren“, sagt Karriereberaterin Angelika Gulder.

Private Freiwilligenarbeit sei oft ein sehr persönlicher Lebensbereich, der viel über den Bewerber offenlege. „Beispielsweise politisches Engagement oder die Leitung einer Selbsthilfegruppe könnten manche Arbeitgeber irritieren“, sagt die Diplom-Psychologin. Man sollte daher immer genau abwägen, ob die ehrenamtliche Tätigkeit für diesen speziellen Posten relevant sei und ob man sie unbedingt angeben müsse. ZUM THEMA Bewerbungsmappen:
Personaler verraten ihre Vorlieben Lebenslauf:
Alles oder nichts auf zwei Seiten Gratis:
Job-Newsletter abonnieren Ehrenamt:
Weihnachten in der Teestube Partnerangebot Jobbörse:
Täglich aktuelle Stellenangebote Andererseits unterschätzen auch viele Bewerber das Potenzial ihres Ehrenamtes. Gulder: „Ein jahrelanger Job als Jugendtrainer im Fußballverein kann Führungsqualitäten und soziale Kompetenz signalisieren.“ Vor allem bei längeren Phasen der Arbeitslosigkeit könne ein Ehrenamt ein Pluspunkt sein. „Neben den Vermerk ´arbeitssuchend´ kann man im Lebenslauf durchaus ´begleitend ehrenamtlicher Kassenwart´ schreiben.“ Ansonsten reihe man das Ehrenamt im Lebenslauf thematisch nach den praktischen Tätigkeiten und vor den Hobbys ein. jk/ddp  

Sorgerechtsstreit - Spears soll unter Eid aussagen

Monday, December 31st, 2007

Wegen angeblicher Krankheit erschien Britney Spears nicht vor Gericht, wurde aber im Auto gesichtet. Dies könnte juristische Folgen haben. Britney Spears Spears werde die Aufforderung dazu Anfang des nächsten Jahres erhalten, erklärte ein Anwalt ihres Ex-Mannes, Kevin Federline, gegenüber der Onlineausgabe des amerikanischen „People“-Magazins: „Es gibt eine Menge, worüber wir reden müssen.“ Die 26-jährige US-Popsängerin hatte vor rund drei Wochen eine Aussage vor Gericht aus Krankheitsgründen abgelehnt.

Allerdings gibt es ein Foto, das Spears am Tag ihrer Krankmeldung mit einem Freund am Steuer eines Wagens zeigt. „Tatsächlich ist sie später an diesem Tag noch ausgegangen“, sagte Anwalt Mark Vincent Kaplan. „Wir sind nicht in der vierten Klasse, wo man sich vom Doktor krankschreiben lässt und damit alles in Ordnung ist.“ ZUM THEMA Britney Spears:
Heiße Nacht mit Paparazzo Memoiren:
Verleger legt Spears-Buch auf Eis Filmpläne:
Spears als Heilige Jungfrau Das Paar streitet seit Monaten über das Sorgerecht für den einjährigen Jayden James und den zwei Jahre alten Sean Preston. Federline hat das Sorgerecht für die beiden Kinder vorerst zugesprochen bekommen. Spears darf ihre Söhne nur unter Aufsicht besuchen. Ihr war das Sorgerecht wegen ihrer Alkohol- und Drogenprobleme entzogen worden. Die Behörden gehen inzwischen auch Hinweisen auf Kindesmisshandlung und Vernachlässigung nach. fe/AP